Entspanntes Gehen, Teil 2: Tao Walking
Der erste Schritt in ein erfülltes und glückliches Leben beginnt mit der bewussten Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Je aufmerksamer und achtsamer Sie mit sich selbst umgehen, desto mehr werden Sie von einer ausgewogenen Gesundheit, gesteigerter Kreativität oder einem erhöhten Maß an sozialer Kompetenz profitieren. Genau an diesem Punkt setzt mein Entspannungsprogramm an. Techniken wie Progressive Muskelrelaxation (PRM), Autogenes Training (AT), Qigong oder auch Tai Chi Chuan sind ideale Methoden, die sich immer aufs Neue bewährt haben, weil sie eine umfassende und lang anhaltende Kräftigung und natürliche Regeneration bewirken. Ich biete Schnupperkurse, Fortbildungen, Kurse und Einzeltrainings in Progressiver Muskelrelaxation (PRM), Autogenem Training (AT), Qigong, Qigong für Kinder und Tai Chi Chuan im Raum Köln, Bonn und Oberberg an. Wenn Sie keinen der Kurse oder Workshops besuchen können, komme ich auch gerne in Ihr Unternehmen.
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Entspanntes Gehen, Teil 2: Tao Walking

 

Entspanntes Gehen, Teil 2: Tao Walking

Posted by Siegbert Engel in Bewegung 21 Jan 2009

Wenn Sie den ersten Teil dieses Artikels bereits gelesen haben, werden Sie die Grundtechnik des entspannten Gehens schon kennen. Ansonsten empfehle ich Ihnen die Lektüre dieses ersten Teils, bevor Sie zum Tao Walking übergehen.

Tao Walking – Meditatives Gehen
Suchen Sie sich für diese Form des Gehens einen möglichst ebenen Weg in ruhiger, ungestörter Umgebung aus.

Legen Sie Ihre Handflächen auf Ihren Unterbauch. Sie können die Hände so platzieren, dass Daumen und Zeigefinger ein natürliches Dreieck um die Nabelgegend bilden, oder Sie legen die Hände auf Nabelhöhe übereinander. Als Mann legen Sie dabei die rechte Hand auf die linke, Frauen legen ihre linke Hand auf die rechte.

Statt nun beschwingt voranzuschreiten, gehen Sie eher gemäßigten Schrittes, setzen einen Fuß langsam vor den anderen. Rollen Sie den nach vorne gesetzten Fuß bewusst von der Ferse zu den Zehen ab und verlagern Sie ebenso langsam Ihr Gewicht auf das vordere Bein um dann erst den nächsten Schritt zu tun. Schritt und Atmung passen sich nach und nach auf natürliche Weise einander an.

Diese Form des Gehens ist extrem entspannend und fördert zudem Aufmerksamkeit, Konzentration und Gleichgewicht. Können Sie spüren, wie sehr sich diese Gangart von der Gangart aus Teil 1 unterscheidet – wie Sie beim langsamen Gehen mehr auf Ihre Balance achten?

Die Haltung von Oberkörper und Kopf während des Gehens ist der Haltung im aufrechten Sitzen ähnlich. Bei der schnelleren Gangart bewegt sich Ihr Körper eher locker schwingend fort, bei der langsamen Gangart ist es wichtig, das rechte Maß an Spannung zu finden.

Setzen Sie beim langsamen meditativen Gehen Ihre Sinne stärker ein, vor allem wenn Sie sich in der freien Natur befinden. Riechen Sie Ihre Umgebung? Spüren Sie die Bodenbeschaffenheit beim Abrollen der Füße, die Weichheit des Waldbodens, die Unebenheit eines Feldwegs? Nehmen Sie die Vielfalt der Farben und deren Schattierungen um sich herum wahr? Hören Sie die unterschiedlichen Töne, die Sie umgeben?

Vielleicht erschließen sich Ihnen auf diese Weise vollkommen neue Aspekte der Wahrnehmung, vielleicht finden Sie es auch einfach nur erholsam, auf diese Art Ihren Weg zu gehen. Egal, was die Übung für Sie bedeutet, bleiben Sie wachsam und gelassen.

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