Grundsätzlich können Sie Qigong immer und überall praktizieren. Es gelten jedoch einige Einschränkungen, die Sie beachten sollten.
Vermeiden Sie Qigong bei
• Wetterumschwüngen, Gewitter, Sturm,
• Fieber, akuten Erkrankungen, schweren
Verletzungen und Operationen,
• schwerwiegenden Herzerkrankungen
(bitte stimmen Sie sich mit dem Sie behandelnden Therapeuten ab),
• starker Menstruation, Schwangerschaft
(nur nach Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme),
• geistiger Erregung, Unzufriedenheit, zorniger Stimmung,
• Erschöpfung und Müdigkeit,
• Neurosen und Psychosen.
Sollten Sie einen Qigong-Kurs oder ein Seminar besuchen und sind unsicher ob es für Sie bestimmte Einschränkungen gelten, sprechen Sie vorher bitte mit dem Kurs- bzw. Seminarleiter.
Bei allen Regeln und Hinweisen die zu befolgen sind, sollten Sie eins nicht vergessen: Im Qigong geht es um Ihr Wohlbefinden und die Freude am Üben. Sollte etwas nicht auf Anhieb gelingen, nehmen Sie es nicht so ernst. Mit einem kurzen, befreienden Lachen können Sie in einem solchen Fall unter Umständen mehr für Ihre Gesundheit tun als mit einer Stunde angespannten, verbissenen Trainings.
Buchtipp: Qigong für mich: Das Übungsbuch

Mitunter kommen Menschen in meine Kurse, die von Ihrem Behandler den Tipp bekommen haben, Tai Chi Chuan oder Qigong zu praktizieren um sich zu entspannen. Stress, Überarbeitung, Burn-Out-Syndrom sind nur einige der gestellten Diagnosen. Die Enttäuschung ist groß, wenn die gewünschte Entspannung dann nicht rasch genug einsetzt.
Eine Frage, die sehr häufig gestellt wird, ist die Frage nach dem richtigen Lehrer bzw. der richtigen Schule. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da es für Tai Chi Chuan und Qigong keine einheitlichen Richtlinien oder Gütekriterien gibt. Deshalb möchte ich im Nachfolgenden einige Anregungen geben, die bei der Auswahl und Beurteilung eines Lehrers helfen können.
Die 2. Auflage meines Buches “Qi Gong – Das Übungsbuch” erscheint in den nächsten Tagen.