Forschungsergebnisse zu Tai Chi, Qigong, TCM

Donnerstag, 15. Juli 2010 | Autor: Siegbert Engel

Ab sofort werden in der Rubrik Studien & Texte Materialien und Links zur Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Dieses Archiv erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, doch möchte ich im Laufe der Zeit eine umfangreichere Dokumentation der Forschungsergebnisse in Bezug auf Tai Chi Chuan, Qigong und TCM zur Verfügung stellen. Hilfe ist jederzeit willkommen und auch Hinweise auf Untersuchungen, Ergebnisse und Abhandlungen zum Thema nehme ich dankbar an.

Wie finden Sie diese Idee?

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Wie übt man “richtig” Tai Chi?

Montag, 12. Juli 2010 | Autor: Siegbert Engel

Ueben Wie übt man richtig Tai Chi?In Tai Chi- oder Qigong-Kursen und in Seminaren kommt häufig die Frage: “Kann ich mir die Übungen auf DVD oder bei YouTube anschauen oder gibt es ein Buch in dem ich nachlesen kann? Ich möchte die Übungen halt ganz richtig machen und mich auch daran erinnern können.” Nun, Ich kann dieses Anliegen gut verstehen, zumal gerade digitale Medien eine einfache Form darstellen, Inhalte zu vermitteln und scheinbar auch zu lernen. Häufig führt aber gerade diese Herangehensweise zu Frustrationen und ist tatsächlich wenig geeignet, es “richtig” zu machen. Die Methode des Tai Chi oder des Qigong kann man gewiss aus Büchern oder durch eine DVD lernen, die Idee und die tieferen Prinzipien lassen sich jedoch dadurch nicht erlernen. Ein Verständnis für die Komplexität der Haltungsstruktur und der Bewegungsmuster lässt sich nur durch persönlich angeleitetes Üben entwickeln.

Ein Verstehen von Tai Chi und Qigong wächst langsam und lebt durch die direkte persönliche Erfahrung, die Korrektur durch einen Lehrer und die Kontinuität des eigenen Lernens.

Einige Tipps aus meiner eigenen Lernpraxis können Ihnen helfen, das Üben und Lernen zu erleichtern. Die Angaben zu den Figuren aus dem Tai Chi lassen sich auf alle Übungen, auch die des Qigong, übertragen.

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Effects of qigong on regional pain syndrome

Montag, 5. Juli 2010 | Autor: Siegbert Engel

tao yin yang32 Effects of qigong on regional pain syndromeAmong the genuine qigong group, 82% reported less pain by the end of the first training session compared to 45% of control patients. By the last training session, 91% of qigong patients reported analgesia compared to 36% of control patients. Anxiety was reduced in both groups over time, but the reduction was significantly greater in the experimental group than in the control group.

Qigong in der Schmerztherapie

Eine Studie aus dem Jahr 1999 belegt, dass Qigong einen eindeutig positiven Effekt auf lokale Schmerzsymptome hat. Die Ergebnisse basierten auf den Erfahrungen einer Qigong-Gruppe, die von einem Qigong-Meister instruiert wurde und einer Kontrollgruppe die mit ähnlichen Übungen von einem Pseudo-Meister unterwiesen wurde. Bereits am Ende der ersten Trainingseinheit zeigte sich, dass 82% der Schmerzpatienten weniger Schmerzen hatten im Vergleich zu 45% in der Kontrollgruppe. Das Ergebnis nach der letzten Trainingseinheit war noch eindeutiger (91% / 36%).z


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Wann ist Qigong kontraindiziert?

Dienstag, 16. März 2010 | Autor: Siegbert Engel

frau am meer gewittertstimmung Wann ist Qigong kontraindiziert?Als Autor freut es mich besonders, wenn ich Anfragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge von LeserInnen bekomme. Es zeigt mir, dass einige LeserInnen sich intensiv und durchaus kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Vor einigen Tagen erhielt ich eine Anfrage zu den Übungsanweisungen die ich in dem Buch Qi Gong für mich gebe. Die Leserin fragt: “Es geht um die Angabe, wann man Qi Gong nicht ausführen sollte. Sie schreiben unter anderem bei Wetterumschwüngen, schlechter Grundstimmung, Neurosen, Schwangerschaft und starker Menstruation etc. Weshalb soll dann kein Qi Gong praktiziert werden? Das Buch bleibt mit dem Verweis auf Kursleiter leider eine Erklärung offen. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht (…), dass ich zum Beispiel bei leichten Spannungskopfschmerzen die Chance habe, dass diese danach weg sind. Außerdem kann es entspannen. Wo liegt also die Gefahr?”

Ich habe im Folgenden versucht, die wichtigsten Punkte so verständlich wie möglich zusammenzufassen.

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Qigong – Wann sollte man nicht üben?

Dienstag, 22. Dezember 2009 | Autor: Siegbert Engel

man meditating Qigong   Wann sollte man nicht üben?Grundsätzlich können Sie Qigong immer und überall praktizieren. Es gelten jedoch einige Einschränkungen, die Sie beachten sollten.

Vermeiden Sie Qigong bei
• Wetterumschwüngen, Gewitter, Sturm,
• Fieber, akuten Erkrankungen, schweren
Verletzungen und Operationen,
• schwerwiegenden Herzerkrankungen
(bitte stimmen Sie sich mit dem Sie behandelnden Therapeuten ab),
• starker Menstruation, Schwangerschaft
(nur nach Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme),
• geistiger Erregung, Unzufriedenheit, zorniger Stimmung,
• Erschöpfung und Müdigkeit,
• Neurosen und Psychosen.

Sollten Sie einen Qigong-Kurs oder ein Seminar besuchen und sind unsicher ob es für Sie bestimmte Einschränkungen gelten, sprechen Sie vorher bitte mit dem Kurs- bzw. Seminarleiter.

Bei allen Regeln und Hinweisen die zu befolgen sind, sollten Sie eins nicht vergessen: Im Qigong geht es um Ihr Wohlbefinden und die Freude am Üben. Sollte etwas nicht auf Anhieb gelingen, nehmen Sie es nicht so ernst. Mit einem kurzen, befreienden Lachen können Sie in einem solchen Fall unter Umständen mehr für Ihre Gesundheit tun als mit einer Stunde angespannten, verbissenen Trainings.

Buchtipp: Qigong für mich: Das Übungsbuch

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