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ill man zur Quelle der chinesischen Bewegungs- bzw. Kampfkünste vordringen, kommt man um die Klassiker nicht herum. Drei der berühmtesten klassischen Texte der chinesischen Philosophie sind das I Ging – Das Buch der Wandungen, das Tao Te King oder auch Daodeqing und die Texte des Dschuang Dsi.
Das Projekt Gutenberg stellt seit einigen Jahren klassische und modernere Texte ostenlos zur Verfügung. So auch die oben erwähnten Klassiker der chinesischen Philosophie. Die bei Projekt Gutenberg zur Verfügung gestellten Texte wurden alle von Richard Wilhelm ins Deutsche übertragen. Als Pfarrer und Missionar hatte Richard Wilhelm sicherlich eine eigene Weltsicht, die in die Übersetzungen einfloss. Dennoch sind seine Übertragungen immer noch lesenswert und bieten einen guten Einstieg in die chinesische Weltsicht.
Die Texte findet man hier:
I Ging
Daodejing
Dschuang Dsi (Auszüge)
Zum Daodejing gibt es eine kurze, theoretische Abhandlung, die man hier lesen kann.

Eine Frage, die sehr häufig gestellt wird, ist die Frage nach dem richtigen Lehrer bzw. der richtigen Schule. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da es für Tai Chi Chuan und Qigong keine einheitlichen Richtlinien oder Gütekriterien gibt. Deshalb möchte ich im Nachfolgenden einige Anregungen geben, die bei der Auswahl und Beurteilung eines Lehrers helfen können.
Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk Gehen: »Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.«