Klare Ziele als Strategie in der Kommunikation
Montag, 17. August 2009 | Autor: Siegbert Engel
Schwierigen Unterhaltungen weicht man gerne aus. Dabei sind es gerade diese Herausforderungen an denen man hervorragend wachsen kann. Hier sind 3 Tipps, wie Sie schwierige Gespräche aktiv und konstruktiv gestalten können:
1. Legen Sie ein realistisches Ziel für Ihre Konversation fest.
Ihr Gegenüber und Sie streben unterschiedliche Ziele an. Versuchen Sie, im Gespräch Ihre Wünsche deutlich zu formulieren. Streben Sie eher danach diese zu erreichen und zu verwirklichen, als sich sklavisch an irgendwelche unerreichbaren Vorgaben zu klammern.
2. Konzentrieren Sie sich auf die Zukunft.
Welches Ziel möchten Sie erreichen und wie kommen Sie dahin? Beschreiben Sie Ihre Vision und den Nutzen der daraus resultiert. Erläutern Sie Ihrem Gegenüber, wie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können, um die formulierten Ziele gemeinsam zu erreichen.
3. Finden Sie heraus, was Ihren Zielen im Wege steht.
Sie kennen Ihre Vision und was Sie in Zukunft erreichen möchten. Formulieren Sie so klar wie möglich, was der Erreichung Ihrer Ziele im Wege steht. Das hilft Ihnen (und natürlich auch Ihrem Gesprächspartner), persönliche Vorbehalte und Gehässigkeiten aus dem Gespräch herauszuhalten und sich auf positive Veränderungen zu konzentrieren.
(Frei nach “How to Disarm Combative Conversations” von Holly Weeks)
Thema: Kommunikation | Ein Kommentar
Sollte ein Chef dafür sorgen, dass er nur emotional intelligente Mitarbeiter einstellt? Oder ist es besser, diese lassen ihre Gefühle zu Hause? Spüren es Kunden, wenn sie emotional intelligent behandelt werden? Und: Kann man Emotionale Intelligenz überhaupt lernen?
Ein bewährtes und gängiges Kommunikationsmittel des digitalen Zeitalters ist die E-Mail. Nun könnte man ja der Meinung sein, dass die meisten Anwender, v.a. wenn sie das Medium beruflich nutzen, sinnvoll und verantwortungsbewusst damit umgehen können. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Da bekommt man E-Mails, die gleichzeitig und für jeden einsehbar, Dutzende von E-Mail-Adressen im Empfängerfeld oder im Text der E-Mail enthalten. Dabei ist es erschreckend, wie wenig die meisten Anwender über die damit verbundenen Gefahren und Risiken wissen. Mittlerweile fallen ca. 90% (!) aller E-Mails in die Rubrik SPAM bzw. Datenmüll. Peinlich kann es werden, wenn man fahrlässig adressierte Rundbriefe, Infos oder einfach nur “witzige” Inhalte an Personen schickt, die sich untereinander nicht kennen. Oder freuen Sie sich unbedingt, wenn Ihre E-Mail-Adresse ungefragt in Massen-Mailings auftaucht, aus denen sich Rückschlüsse auf Ihre geschäftlichen oder privaten Kontakte ziehen lassen? Dabei ist es so einfach, verantwortungsbewusst und relativ risikofrei in der virtuellen Welt zu kommunizieren. 



