The health benefits of tai chi – Tai Chi und Gesundheit

Montag, 19. April 2010 | Autor: Siegbert Engel

tai chi paar The health benefits of tai chi   Tai Chi und GesundheitDas Harvard Medical School’s Osher Research Center erforscht seit einigen Jahren die Methode des Tai Chi und die positiven Auswirkungen auf Körper und Geist.

“A growing body of carefully conducted research is building a compelling case for tai chi as an adjunct to standard medical treatment for the prevention and rehabilitation of many conditions commonly associated with age,” sagt Peter M. Wayne vom Harvard Medical School’s Osher Research Center.

So wird u.a. über die Einflüsse auf Muskulatur, Atmung und Beweglichkeit, sowie über die Auswirkungen eines Tai-Chi-Trainings bei Krebs, Bluthochdruck, Morbus Parkinson oder Schlafstörungen berichtet.

Eine zusammenfassende Darstellung der Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet (in englischer Sprache) und eine Einführung in die Methode mit hilfreichen Tipps zum Training kann man bei Harvard Health Publications nachlesen.

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Wie finde ich den richtigen Lehrer für Tai Chi oder Qigong?

Montag, 7. Dezember 2009 | Autor: Siegbert Engel

femal instructor explaining exercise Wie finde ich den richtigen Lehrer für Tai Chi oder Qigong?Eine Frage, die sehr häufig gestellt wird, ist die Frage nach dem richtigen Lehrer bzw. der richtigen Schule. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da es für Tai Chi Chuan und Qigong keine einheitlichen Richtlinien oder Gütekriterien gibt. Deshalb möchte ich im Nachfolgenden einige Anregungen geben, die bei der Auswahl und Beurteilung eines Lehrers helfen können.

Versuchen sie einen Unterrichtenden nicht unbedingt bereits nach einer Stunde zu beurteilen. Wenn es Ihnen möglich ist, nehmen Sie für eine geraume Zeit am Unterricht teil und entscheiden Sie sich dann, ob Sie dabei bleiben werden oder nicht.

Stellen sie sich oder dem Übungsleiter folgende Fragen:

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Stressfrei durch den Alltag – 12 Tipps zum bewussten Umgang mit Stress

Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Autor: Siegbert Engel

relax2 Stressfrei durch den Alltag – 12 Tipps zum bewussten Umgang mit StressBereits Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts haben Soziologen die Vermutung aufgestellt, dass ein Mensch der heutigen westlichen Gesellschaft täglich 65.000 Eindrücke mehr empfängt als unsere Vorfahren vor ca. 120 Jahren. Mit einem Zuwachs an Information wächst die Anforderung an unseren Geist und unser Gehirn ebenso wie an unseren Organismus. In Verbindung mit veränderten bzw. falschen Essgewohnheiten und zunehmendem Bewegungsmangel gerät der „moderne“ Mensch zunehmend in eine mehr oder weniger ausgeprägte Disbalance; die Folgen können stressbedingte mentale, geistig-seelische wie körperliche Beeinträchtigungen sein.

Die beständige Zunahme so genannter Zivilisationserkrankungen sind u.a. Ausdruck einer Lebensweise, an die sich die meisten Menschen in den Industrienationen gewöhnt haben – eine ungünstige Entwicklung, die trotz vielfältiger Bemühungen zahlreicher Einrichtungen im Sport- und Gesundheitswesen fortschreitet. Um so wichtiger ist es, einen Moment inne zu halten um sich mit der Frage auseinander zu setzen: Was kann ich tun, damit ich mir auch mit zunehmendem Alter eine gewisse psychische und physische Stabilität bewahre? Wie kann ich Zufriedenheit, Gesundheit und Glück erreichen, ohne meine Aufgaben und die Menschen, die mir wichtig sind, zu vernachlässigen?

So kommen Sie stressfrei durch den Alltag:

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Thema: Kommunikation, Kreativität | Ein Kommentar

Fit ohne Geräte, Teil 1: Lockern

Montag, 8. September 2008 | Autor: Siegbert Engel

Um fit zu werden und fit zu bleiben ist es nicht unbedingt erforderlich, an oder mit Geräten zu trainieren. Wohlbefinden und Fitness ist auch mit einfachen Mitteln zu erzielen. Lernen Sie einige leicht nachvollziehbare Übungen kennen die schon mit geringem Zeitaufwand rasch zum Erfolg führen – auch im Büro oder an Ihrem Arbeitsplatz.

Im ersten Teil finden Sie einige Übungen, deren Schwerpunkt auf der Lockerung des Körpers und verspannter Muskelpartien liegt. Lassen Sie sich bei der Umsetzung der einzelnen Übungen Zeit, genießen Sie es zu spüren, wie der Körper im Laufe der Übungen und mit zunehmender Erfahrung lockerer und beweglicher wird.

Sollten Anweisungen zur Atmung gemacht werden, können Sie diese zu Beginn getrost außer Acht lassen. Atmen sie ruhig, gleichmäßig und v.a. natürlich ein und aus. Werden Sie sicherer bei der Durchführung, integrieren Sie nach und nach die (korrekte) Atmung, wie beschrieben in Ihr Training. Ist keine konkrete Atemanweisung angegeben, gilt: Die Atmung ist ruhig, gleichmäßig, natürlich.

Allen in diesem Teil vorgestellten Übungen ist gemeinsam, dass sie mit der größten möglichen Lockerheit durchgeführt werden. Die Muskeln im Schulterbereich werden hierbei besonders angesprochen und – korrekt durchgeführt – können auch hartnäckige Verspannungen auf diesem Wege gelöst werden. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Beharrlichkeit und Geduld führen stets zum Ziel. Immer.

Arme schwingen I

arme schwingen 12 150x150 Fit ohne Geräte, Teil 1: Lockern

Stellen Sie sich so hin, dass die Füße schulterbreit und die Fußinnenkanten parallel zueinander stehen. Die Knie sind leicht gebeugt, Arme und Hände hangen locker an den Korperseiten.

Heben Sie nun die Arme so weit nach vorne hoch, dass die Daumen der mit den Handflächen zum Boden weisenden Hände sich auf Nabelhöhe befinden. Lassen Sie die Arme locker fallen. Schwingen Sie die Arme mit eben dieser Lockerheit vor und zurück, vor und zurück. Die Arme bleiben bei diesem Schwingen schulterbreit von einander entfernt, die Hände bewegen sich nicht, die Handflächen weisen stets nach hinten bzw. beim Schwung nach vorne etwas nach unten.

Schwingen sie die Arme mindestens 2 Minuten.

Tipp: Die Armschwünge werden locker aus dem Schultergelenk ausgeführt. Stellen Sie sich vor, Ihre Arme seien zwei schwere, starke Seile, die, an der Schulter befestigt, hin und her pendeln. Die Ellbogen werden nicht zu sehr gebeugt. Hände nur bis Nabelhöhe nach vorne oben schwingen lassen. Der Blick ist stets nach vorne gerichtet. Rücken gerade halten; nicht ins Hohlkreuz fallen. Nicht die Arme führen oder festhalten.

Arme schwingen II

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Die Übung wird ähnlich wie die vorhergehende ausgeführt. Der Unterschied besteht darin, dass diesmal die Arme wechselseitig geschwungen werden. Ein Arm schwingt nach vorne, einer nach hinten. Dabei dreht sich der Oberkörper sanft in der Taille.

Schwingen sie die Arme ca. 2 Minuten.

Tipp: Schauen Sie nach vorne. Belasten Sie beide Beine gleichermaßen, verlagern Sie nicht Ihr Gewicht beim Schwingen der Arme.

Arme schwingen III

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Nehmen Sie die Grundposition wie oben beschrieben ein. Drehen Sie mit Schwung Ihren Oberkörper nach links und dann nach rechts. Lassen Sie dabei die Arme locker um Ihren Körper fliegen. Schauen Sie bei der Drehung des Oberkörpers über die Schulter der gleichen Seite nach hinten Richtung Boden. Der Kopf beginnt mit der Drehung, der Rumpf folgt, die Arme fliegen hinterher. Sollte Ihnen der Blick nach hinten unangenehm sein, schauen Sie während dieser Übung weiterhin nach vorne; lediglich Ihr Rumpf dreht sich und die Arme schwingen um den Körper.

Führen Sie die Übung ca. 2 Minuten lang durch.

Tipp: Nicht das Gewicht verlagern. Gleichmäßig schwingen; langsam beginnen und allmählich steigern.

Arme schwingen IV

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Stellen Sie Ihre Füße in doppelt schulterbreiten Abstand. Heben sie langsam die Arme seitlich nach oben, die Handflächen weisen zum Boden. Haben die Arme die Schulterhöhe erreicht, lassen Sie sie locker fallen und vor dem Körper bzw. der Brust nach oben schwingen. Dabei kreuzen sich die Handgelenke auf Brusthöhe; die Handflächen weisen zum Körper. Anschließend schwingen die Arme wieder zur Seite nach oben und wieder zurück. Kreuzen Sie die Handgelenke so, dass einmal die linke Hand und beim nächsten mal die rechte Hand innen ist.

Üben Sie erst einmal dieses Schwingen der Arme. Der zweite Teil dieser Übung bezieht die Beine in die Bewegung ein,: Schwingen die Arme vor die Brust, lassen Sie sich langsam nach unten sinken, indem Sie die Beine stärker beugen – sich also tiefer setzen. Zählen Sie zwei Schwünge und lassen sie sich sinken, zählen Sie weitere zwei Schwünge und strecken Sie langsam wieder die Beine, ohne sie jedoch durchzustrecken. Der Po sinkt ca. 20 cm nach unten, anschließend steigt er wieder diese ca. 20 cm nach oben.

Führen Sie die Übung ca. 2 Minuten lang durch.

Tipp: Rücken gerade halten; nicht ins Hohlkreuz fallen. Nicht die Arme führen oder festhalten.

Aus: Siegbert Engel – Richtig Tai Chi
© BLV, München, 2004. Fotos von Ulli Seer

Ist Fitness im Job ein Thema für Sie? Möchten Sie Ihren Mitarbeitern zu mehr Gesundheit und Motivation verhelfen? Sprechen Sie mich an!

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Kreativität und Gesundheit im Arbeitsprozess

Donnerstag, 12. Juni 2008 | Autor: Siegbert Engel

obst.thumbnail Kreativität und Gesundheit im ArbeitsprozessUnter dem Titel “Kreativität und Gesundheit im Arbeitsprozess” veröffentlichte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eine interessante Studie über den Zusammenhang zwischen kreativitätsförderlicher Arbeitsgestaltung und der Gesundheit von Mitarbeitern. Deutschland hat im internationalen Vergleich gerade hier erheblichen Nachholbedarf.

Aus einer Meldung der BAuA: “In der heutigen Arbeitswelt ist es nicht mehr die altbewährte standardisierte Produktionstechnologie, die den Unternehmenserfolg sichert, sondern die Fähigkeit zur Innovation. Kreative Ideen sind für den Unternehmenserfolg unerlässlich, um am Weltmarkt bestehen zu können. Die Mitarbeiter sind dabei die wichtigste Ressource. Aber welche Arbeitsbedingungen führen dazu, dass Mitarbeiter neue, nützliche Ideen haben? Und in welcher Beziehung stehen diese Bedingungen zur Mitarbeitergesundheit? Sind kreativitätsförderliche Arbeitsmerkmale gleichzeitig gesundheitsförderlich oder gibt es hier Widersprüche?

Mit einer breit angelegten Recherche von internationalen empirischen Studien wurde die Grundlage für ein Kompendium geschaffen, in dem nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählte Studien dokumentiert und systematisiert wurden.”

Hier finden Sie die gesamte Studie: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Thema: Kreativität | 3 Kommentare