Über die Methode “Gehen und Denken”

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Autor: Siegbert Engel

gehen und denken Über die Methode Gehen und DenkenDer österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk Gehen: »Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.«

Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (griech. peripatein, umherwandeln). Auch wissen wir, dass Dichter, wie Goethe oder William Wordsworth, im ständigen Auf- und Abgehen ihre besten Werke erschufen.

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Entspanntes Gehen, Teil 2: Tao Walking

Mittwoch, 21. Januar 2009 | Autor: Siegbert Engel

relaxfit4 Entspanntes Gehen, Teil 2: Tao WalkingWenn Sie den ersten Teil dieses Artikels bereits gelesen haben, werden Sie die Grundtechnik des entspannten Gehens schon kennen. Ansonsten empfehle ich Ihnen die Lektüre dieses ersten Teils, bevor Sie zum Tao Walking übergehen.   

Tao Walking – Meditatives Gehen
Suchen Sie sich für diese Form des Gehens einen möglichst ebenen Weg in ruhiger, ungestörter Umgebung aus.

Legen Sie Ihre Handflächen auf Ihren Unterbauch. Sie können die Hände so platzieren, dass Daumen und Zeigefinger ein natürliches Dreieck um die Nabelgegend bilden, oder Sie legen die Hände auf Nabelhöhe übereinander. Als Mann legen Sie dabei die rechte Hand auf die linke, Frauen legen ihre linke Hand auf die rechte.

Statt nun beschwingt voranzuschreiten, gehen Sie eher gemäßigten Schrittes, setzen einen Fuß langsam vor den anderen. Rollen Sie den nach vorne gesetzten Fuß bewusst von der Ferse zu den Zehen ab und verlagern Sie ebenso langsam Ihr Gewicht auf das vordere Bein um dann erst den nächsten Schritt zu tun. Schritt und Atmung passen sich nach und nach auf natürliche Weise einander an.

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Fit ohne Geräte, Teil 2: Entspanntes Gehen

Freitag, 17. Oktober 2008 | Autor: Siegbert Engel

relaxfit3 Fit ohne Geräte, Teil 2: Entspanntes GehenVersuchen Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang doch einmal etwas achtsamer und bewusster zu gehen. Hier sind 4 Tipps, die das Ganze zu einem (ungewohnten) Erlebnis der entspannten Art machen können.

1. Schauen Sie bei Ihrem Spaziergang stets geradeaus, Richtung Horizont. Entspannen Sie dabei Ihre Stirn, die Schläfen, die Augenpartie und Ihre Augenlider. Ihr Blick ist unangestrengt nach vorne gerichtet und doch nehmen Sie alles in Ihrem Blickfeld liegende wahr. Sie werden feststellen, dass Ihr Blickfeld weiter ist als vermutet, wenn Sie sich an den “Horizontblick” gewöhnt haben.

2. Ihre Kiefergelenke sind entspannt, die Zähne von Ober- und Unterkiefer berühren sich nur leicht. Legen Sie Ihre Zungenspitze leicht an den oberen Gaumen an, so als wollten Sie den Buchstaben “L” sprechen. Auch wenn es manchen Menschen schwer fällt: Versuchen Sie ein leichtes, zufriedenes Lächeln um Ihre Mundwinkel spielen zu lassen. Man muss es nicht sehen, doch Sie sollten es deutlich spüren.

3. Gehen Sie mit gleichmäßigen Schritten. Lassen Sie Ihre Arme locker schwingen und drehen Sie bewusst Ihre Taille etwas mehr als dies sonst beim Gehen der Fall wäre.

4. Achten Sie nun auf Ihre Atmung. Versuchen Sie Atmung und Schritt zu synchronisieren indem Sie vier Schritte lang einatmen und anschließend vier Schritte lang ausatmen. Gehen und atmen Sie langsam und gleichmäßig. Atmen Sie immer natürlich ein und aus, ohne die Atmung zu forcieren. Atmung und Schritt sollten sich nach und nach anpassen. Vielleicht benötigen Sie auch sechs oder acht Schritte um ein- und auszuatmen. Wichtig ist lediglich, dass Atmung und Schritt einen gleichmäßigen synchronen Rhythmus erhalten.

Nach einer Weile werden sie spüren, dass sich beim Gehen ein sehr angenehmer gleichmäßiger Rhythmus einstellt, der entspannt und gleichzeitig Kraft gibt.

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