Über die Methode “Gehen und Denken”
Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Autor: Siegbert Engel
Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk Gehen: »Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.«
Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (griech. peripatein, umherwandeln). Auch wissen wir, dass Dichter, wie Goethe oder William Wordsworth, im ständigen Auf- und Abgehen ihre besten Werke erschufen.
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Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates haben, vor allem in den so genannten Industrieländern, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Häufig schafft (gezielte) Bewegung Erleichterung und wird eben deshalb als Therapie empfohlen. Doch welche Form der Bewegung ist effektiv genug um auch über längere Zeit die Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen?
Die 2. Auflage meines Buches “Qi Gong – Das Übungsbuch” erscheint in den nächsten Tagen.


