Die Leichtigkeit im Tai Chi Chuan

Montag, 31. Mai 2010 | Autor: Siegbert Engel

feder Die Leichtigkeit im Tai Chi ChuanLeichtigkeit (qing)
Von Wang Pinzheng

Aus dem Vereinsmagazin der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 30.4.1981

Eines der Hauptziele beim Üben des Taijiquan ist Entspannung (song). Beim Pushhands ist Entspannung sogar noch wichtiger. Dies ist eine Tatsache, die alle kennen und es scheint sehr leicht erreichbar zu sein.

Tatsächlich ist es aber nicht so: Zwar ist bekannt, dass Anfänger sich nicht so leicht entspannen, aber selbst ein langjähriger Freund des Taijiquan, der sich mit jemandem auf ein Kämpfchen einlässt und von dem Anderen geschlagen wird, muss sich die Kritik anhören: „Du bist nicht entspannt genug!” Man muss Entspannung im gesamten Körper erreichen. Von der Leichtigkeit (qing) ausgehend kann man allmählich Entspannung erreichen.

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Das chinesische Konzept der Natürlichkeit

Montag, 24. Mai 2010 | Autor: Siegbert Engel

ziran Das chinesische Konzept der NatürlichkeitEin wesentliches Konzept des Taijiquan, das immer wieder betont wird, ist die Natürlichkeit. Oft taucht dieser Begriff in Bezug auf die Führung der Bewegungen auf.

So heißt es z.B. bei Wu Yinghua: „Ob in der Form oder im Pushhands, die Bewegungen sollten natürlich sein.“. Auch auf die Natürlichkeit der Atmung wird Wert gelegt. In einem Interview der Zeitschrift „Martial Arts“ antwortet Ma Yueliang auf die Frage, ob das Studium des Taijiquan mit einer speziellen Atemtechnik verbunden sei: „Nein, man atmet ganz natürlich.“

Ma Jiangbao erläutert dies näher: Anstatt den Atem kontrolliert zu führen oder die Bewegung der Atmung anzupassen, soll beim Lernen der Form genauso geatmet werden wie sonst auch. Durch regelmäßiges Üben wird eine tiefe und volle Atmung erreicht und „die Atmung passt sich dann sehr natürlich der Bewegung an“.

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Über die Methode “Gehen und Denken”

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Autor: Siegbert Engel

gehen und denken Über die Methode Gehen und DenkenDer österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk Gehen: »Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.«

Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (griech. peripatein, umherwandeln). Auch wissen wir, dass Dichter, wie Goethe oder William Wordsworth, im ständigen Auf- und Abgehen ihre besten Werke erschufen.

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Tai Chi gegen chronische Schmerzen des Bewegungsapparates

Sonntag, 28. Juni 2009 | Autor: Siegbert Engel

taichi2 Tai Chi gegen chronische Schmerzen des BewegungsapparatesChronische Schmerzen des Bewegungsapparates haben, vor allem in den so genannten Industrieländern, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Häufig schafft (gezielte) Bewegung Erleichterung und wird eben deshalb als Therapie empfohlen. Doch welche Form der Bewegung ist effektiv genug um auch über längere Zeit die Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen?

Tai Chi mit seiner Kombination aus koordinierter Bewegung, konzentrativer Entspannung und Atemschulung rückt einmal mehr in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Eine kürzlich in der Zeitschrift “Arthritis Care and Research” veröffentlichte Studie belegt, dass Tai Chi durchaus positive Effekte auf schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates haben kann.

Lesen Sie hier den (englischsprachigen) Artikel in Psychology Today.

Ein interessanter Artikel (in Englisch) mit Bezug auf dieses Thema: Schmerzen und Taoismus

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Qi Gong für mich

Donnerstag, 22. Januar 2009 | Autor: Siegbert Engel

qigong Qi Gong für michDie 2. Auflage meines Buches “Qi Gong – Das Übungsbuch” erscheint in den nächsten Tagen.

Info zum Buch:
Dieses klar strukturierte Übungsbuch macht es Ihnen leicht, Qi Gong in Ihren Alltag zu integrieren. Die Vielfalt der Bewegungsabläufe ermöglicht es Ihnen, ein individuell auf Sie abgestimmtes Programm zusammenzustellen.

Der sanfte Weg zu Vitalität und Lebensfreude:
– Geschichte und Grundlagen des Qui Gong
– Übungen, um zur Ruhe zu kommen, um Energie zu tanken und um den Alltag zu meistern
– Sich selbst Gutes tun: Regeneration und Ausgleich durch Selbstmassage, Qi-Gong-Augenmassage

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