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Artikel mit dem Stichwort ‘Bewegung’

Lieber einen Sommer auf der Alm als ein Leben lang auf Ritalin

 

Bereits in einem früheren Artikel habe ich auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Trenddiagnose ADS/ADHS bzw. dem Umgang mit Ritalin hingewiesen. Der Vortragsfilm “Lieber einen Sommer auf der Alm als ein Leben lang auf Ritalin” berichtet über 8- bis 14-jährige Jungen mit der Diagnose ADHS und z.T. bereits langjähriger Behandlung mit Psychostimulanzien wie Ritalin. Die Jungen verbringen gemeinsam einen Sommer auf einer Almhütte; dabei machen sie die Erfahrung, dass sie wichtig sind und dass sie dazu gehören. Gemeinsam mit anderen schaffen sie, was allein nie zu schaffen wäre. Was geschieht, wenn man diesen Jungen Gelegenheit bietet, solche neuen Erfahrungen zu machen und was dabei in ihren Gehirnen passiert, wird in diesem Film gezeigt.

Den Vortrag erhalten Sie hier: Pädagogikfilme

Trailer des Films:
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Weitere Beiträge zu ADS, ADHS, Ritalin:
ADS-Kritik

Die Leichtigkeit im Tai Chi Chuan

federLeichtigkeit (qing)
Von Wang Pinzheng

Aus dem Vereinsmagazin der Jianquan Taijiquan Association Shanghai vom 30.4.1981

Eines der Hauptziele beim Üben des Taijiquan ist Entspannung (song). Beim Pushhands ist Entspannung sogar noch wichtiger. Dies ist eine Tatsache, die alle kennen und es scheint sehr leicht erreichbar zu sein.

Tatsächlich ist es aber nicht so: Zwar ist bekannt, dass Anfänger sich nicht so leicht entspannen, aber selbst ein langjähriger Freund des Taijiquan, der sich mit jemandem auf ein Kämpfchen einlässt und von dem Anderen geschlagen wird, muss sich die Kritik anhören: „Du bist nicht entspannt genug!” Man muss Entspannung im gesamten Körper erreichen. Von der Leichtigkeit (qing) ausgehend kann man allmählich Entspannung erreichen.

Weiterlesen: “Die Leichtigkeit im Tai Chi Chuan”

Das chinesische Konzept der Natürlichkeit

ziranEin wesentliches Konzept des Taijiquan, das immer wieder betont wird, ist die Natürlichkeit. Oft taucht dieser Begriff in Bezug auf die Führung der Bewegungen auf.

So heißt es z.B. bei Wu Yinghua: „Ob in der Form oder im Pushhands, die Bewegungen sollten natürlich sein.“. Auch auf die Natürlichkeit der Atmung wird Wert gelegt. In einem Interview der Zeitschrift „Martial Arts“ antwortet Ma Yueliang auf die Frage, ob das Studium des Taijiquan mit einer speziellen Atemtechnik verbunden sei: „Nein, man atmet ganz natürlich.“

Ma Jiangbao erläutert dies näher: Anstatt den Atem kontrolliert zu führen oder die Bewegung der Atmung anzupassen, soll beim Lernen der Form genauso geatmet werden wie sonst auch. Durch regelmäßiges Üben wird eine tiefe und volle Atmung erreicht und „die Atmung passt sich dann sehr natürlich der Bewegung an“.

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Über die Methode “Gehen und Denken”

gehen_und_denkenDer österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk Gehen: »Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.«

Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (griech. peripatein, umherwandeln). Auch wissen wir, dass Dichter, wie Goethe oder William Wordsworth, im ständigen Auf- und Abgehen ihre besten Werke erschufen.

Weiterlesen: “Über die Methode “Gehen und Denken””

Tai Chi gegen chronische Schmerzen des Bewegungsapparates

taichi2Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates haben, vor allem in den so genannten Industrieländern, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Häufig schafft (gezielte) Bewegung Erleichterung und wird eben deshalb als Therapie empfohlen. Doch welche Form der Bewegung ist effektiv genug um auch über längere Zeit die Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen?

Tai Chi mit seiner Kombination aus koordinierter Bewegung, konzentrativer Entspannung und Atemschulung rückt einmal mehr in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Eine kürzlich in der Zeitschrift “Arthritis Care and Research” veröffentlichte Studie belegt, dass Tai Chi durchaus positive Effekte auf schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates haben kann.

Lesen Sie hier den (englischsprachigen) Artikel in Psychology Today.

Ein interessanter Artikel (in Englisch) mit Bezug auf dieses Thema: Schmerzen und Taoismus

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Siegbert Engel
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