Das chinesische Konzept der Natürlichkeit
Montag, 24. Mai 2010 | Autor: Siegbert Engel
Ein wesentliches Konzept des Taijiquan, das immer wieder betont wird, ist die Natürlichkeit. Oft taucht dieser Begriff in Bezug auf die Führung der Bewegungen auf.
So heißt es z.B. bei Wu Yinghua: „Ob in der Form oder im Pushhands, die Bewegungen sollten natürlich sein.“. Auch auf die Natürlichkeit der Atmung wird Wert gelegt. In einem Interview der Zeitschrift „Martial Arts“ antwortet Ma Yueliang auf die Frage, ob das Studium des Taijiquan mit einer speziellen Atemtechnik verbunden sei: „Nein, man atmet ganz natürlich.“
Ma Jiangbao erläutert dies näher: Anstatt den Atem kontrolliert zu führen oder die Bewegung der Atmung anzupassen, soll beim Lernen der Form genauso geatmet werden wie sonst auch. Durch regelmäßiges Üben wird eine tiefe und volle Atmung erreicht und „die Atmung passt sich dann sehr natürlich der Bewegung an“.
Thema: Bewegung, Tai Chi Chuan | Beitrag kommentieren
An interesting study about the Nishino breathing method, which is quiet comparable with some Qigong techniques, the effects of Qi (jap.: Ki) and the challenge to traditional scientific thinking:
Die 2. Auflage meines Buches “Qi Gong – Das Übungsbuch” erscheint in den nächsten Tagen.

