Bereits in einem früheren Artikel habe ich auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Trenddiagnose ADS/ADHS bzw. dem Umgang mit Ritalin hingewiesen. Der Vortragsfilm “Lieber einen Sommer auf der Alm als ein Leben lang auf Ritalin” berichtet über 8- bis 14-jährige Jungen mit der Diagnose ADHS und z.T. bereits langjähriger Behandlung mit Psychostimulanzien wie Ritalin. Die Jungen verbringen gemeinsam einen Sommer auf einer Almhütte; dabei machen sie die Erfahrung, dass sie wichtig sind und dass sie dazu gehören. Gemeinsam mit anderen schaffen sie, was allein nie zu schaffen wäre. Was geschieht, wenn man diesen Jungen Gelegenheit bietet, solche neuen Erfahrungen zu machen und was dabei in ihren Gehirnen passiert, wird in diesem Film gezeigt.
Den Vortrag erhalten Sie hier: Pädagogikfilme
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ADS-Kritik



Zappelphilipp, Wackelpeter, Traumsuse – sie sind anders als andere Kinder. Sie können nicht stillsitzen, nicht aufmerksam sein, sie stören im Unterricht, sind unruhig, rasen manchmal vor Wut oder träumen nur vor sich hin. Diagnose: Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz: ADHS. Nach Schätzungen sollen etwa 300.000 bis 500.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland betroffen sein. (phoenix.de)