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Archiv für 2008

Power-Nap, das kleine Nickerchen zwischendurch

In unserem Alltag, vor allem aber im Berufsleben, scheint der gesunde Schlaf keinen Platz (mehr) zu haben. Unaufmerksamkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit sind nicht nur negative Stressanzeichen, es sind auch Signale, einmal über das eigene Schlaf- und Ruhebedürfnis nachzudenken. Wie wichtig ein Nickerchen zwischendurch ist, ist seit einiger Zeit bekannt, doch wird gerade in deutschen Unternehmen ein Mitarbeiter, der Ruhepausen in Form eines Nickerchens einlegt, häufig als faul, unmotiviert und leistungsschwach angesehen. Das Gegenteil ist der Fall: Ein kurzes Power-Napping, wie es in vielen Ländern im Alltag und im Job praktiziert wird, sorgt für mentalen Ausgleich und eine hohe körperliche und geistige Belastbarkeit. Zufriedenheit, Wohlbefinden und Motivation sind weitere positive Effekte eines gesunden Umgangs mit den Anforderungen an unseren Körper und unseren Geist. Eine wunderbare Erläuterung und Anleitung zum Nickerchen zwischendurch gab der Boston Globe vor einiger Zeit seinen Lesern und Leserinnen. Obwohl der Text in Englisch verfasst ist, möchte ich Ihnen dieses Dokument nicht vorenthalten. Viel Spaß also beim richtigen Nickerchen zwischendurch.

Quelle: Boston.com

Achtsamkeit entwickeln

EIAB – Europäisches Institut für Angewandten Buddhismus eröffnet

Als zweitgrößte buddhistische Gemeinschaft in Europa wurde das EIAB in Waldbröl, nahe Köln bzw. Bonn, ins Leben gerufen. Das EIAB beschreibt seine Aufgabe so: “Das Leben ist voller Höhen und Tiefen. Überall werden Menschen aus ihrer Arbeit entlassen, Völker führen Kriege, so viele politische und religiöse Führer sind in Skandale verwickelt – manchmal sieht es so aus, als gäbe es überhaupt nichts mehr, auf das man sich verlassen könnte. Aber es gibt durchaus Alternativen.

Zen-Meister Thich Nhat Hanh ist ein 82-jähriger Mönch aus Vietnam, der seit 67 Jahren ordiniert ist und seit 40 Jahren im Westen lebt. In dieser Zeit hat er Wege gefunden, wie man die wesentlichen Weiheitslehren des Buddha für sich nutzen kann, um mit den täglichen Herausforderungen des Lebens im 21. Jahrhundert fertig zu werden.

Das Europäische Institut für Angewandten Buddhismus hat nun seine deutsche Universität in Waldbröl eröffnet. Es bietet konkrete Lehren und Übungen, die einen echten Unterschied bewirken, wie wir mit den großen und kleinen Ereignissen unseres Alltags umgehen. Zu den 63 Kursen, die angeboten werden, gehören grundlegende Techniken zu Achtsamkeit, Stressreduktion, für eine lange und glückliche Ehe, zum Umgang mit Verlusten und Trauer, Konfliktbewältigung, Wiederaufnahme von Kommunikation und Aufbau einer gesunden Eltern-Kind-Beziehung.”

Weiterführende Informationen:
EIAB Waldbröl
Thich Nhat Hanh

Die Balance zwischen Arbeit und Leben und wie man sie findet

Ich habe einen guten Freund der ein hervorragender Fotograf ist – und ein toller Kerl sowieso. Vor kurzem sagte er mir, dass alles was er tut Arbeit ist.

Das kommt einigen sicher bekannt vor, oder? In manchen Zeiten habe ich genau so gedacht, allerdings gelingt es mir in letzter Zeit immer besser, eine Balance herzustellen zwischen den tatsächlich wichtigen Dingen in meinem Leben, einschließlich meiner Arbeit, meiner Familie und anderen Dingen an denen ich Interesse finde.

Arbeit ist Leben – gewissermaßen.

Zuerst einmal sollte man darauf hinweisen, dass Arbeit und Leben nicht getrennt werden können. Arbeit ist ein Teil des Lebens. Für einige Menschen ist es vielleicht nicht der lustigste Teil, aber so oder so ist es ein Teil des Lebens, im Guten oder im Schlechten.

Weiterlesen: “Die Balance zwischen Arbeit und Leben und wie man sie findet”

Fit ohne Geräte, Teil 2: Entspanntes Gehen

Versuchen Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang doch einmal etwas achtsamer und bewusster zu gehen. Hier sind 4 Tipps, die das Ganze zu einem (ungewohnten) Erlebnis der entspannten Art machen können.

1. Schauen Sie bei Ihrem Spaziergang stets geradeaus, Richtung Horizont. Entspannen Sie dabei Ihre Stirn, die Schläfen, die Augenpartie und Ihre Augenlider. Ihr Blick ist unangestrengt nach vorne gerichtet und doch nehmen Sie alles in Ihrem Blickfeld liegende wahr. Sie werden feststellen, dass Ihr Blickfeld weiter ist als vermutet, wenn Sie sich an den “Horizontblick” gewöhnt haben.

2. Ihre Kiefergelenke sind entspannt, die Zähne von Ober- und Unterkiefer berühren sich nur leicht. Legen Sie Ihre Zungenspitze leicht an den oberen Gaumen an, so als wollten Sie den Buchstaben “L” sprechen. Auch wenn es manchen Menschen schwer fällt: Versuchen Sie ein leichtes, zufriedenes Lächeln um Ihre Mundwinkel spielen zu lassen. Man muss es nicht sehen, doch Sie sollten es deutlich spüren.

3. Gehen Sie mit gleichmäßigen Schritten. Lassen Sie Ihre Arme locker schwingen und drehen Sie bewusst Ihre Taille etwas mehr als dies sonst beim Gehen der Fall wäre.

4. Achten Sie nun auf Ihre Atmung. Versuchen Sie Atmung und Schritt zu synchronisieren indem Sie vier Schritte lang einatmen und anschließend vier Schritte lang ausatmen. Gehen und atmen Sie langsam und gleichmäßig. Atmen Sie immer natürlich ein und aus, ohne die Atmung zu forcieren. Atmung und Schritt sollten sich nach und nach anpassen. Vielleicht benötigen Sie auch sechs oder acht Schritte um ein- und auszuatmen. Wichtig ist lediglich, dass Atmung und Schritt einen gleichmäßigen synchronen Rhythmus erhalten.

Nach einer Weile werden sie spüren, dass sich beim Gehen ein sehr angenehmer gleichmäßiger Rhythmus einstellt, der entspannt und gleichzeitig Kraft gibt.

Warum Zeitmanagement oft nicht hilft

“Zeit lässt sich nicht managen. Sprache erschafft Wirklichkeit. Das heißt, wie man ein Problem benennt, impliziert gleichzeitig mögliche Lösungen – oder Irrwege. Bei der Zeit haben wir uns kulturell darauf verständigt, dass Zeit ein Objekt ist. Man also etwas mit ihr tun kann. Das ist zwar Unsinn, aber wenn viele Menschen etwas glauben, wird es leicht zur Tatsache.” Dipl.-Psych. Roland Kopp-Wichmann erklärt warum Zeitmanagement oft nicht hilft.

Link: Warum Zeitmananagement oft nicht hilft. Teil 1

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